Konferenz der Fachbereichstage wählt neuen Vorstand

Mit starker Stimme für die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften: Bei der 27. Mitgliederversammlung wurde Professor Dr. Ulrich Bühler (Hochschule Fulda) zum ersten Vorsitzenden der Konferenz der Fachbereichstage (KFBT) gewählt. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Prof. Dr.-Ing. Rolf Biesenbach (Hochschule Bochum), Professor Dr. Peter Schäfer (Hochschule Niederrhein) und Professor Uwe Dittmann (Hochschule Pforzheim) koordiniert er nun in der Amtsperiode 2017-2020 die Interessenvertretung aller deutschen Fachbereichstage in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

 

Professor Dr. Ulrich Bühler löst mit dieser Wahl Professor Dr.-Ing. Bernd Schinke (Hochschule Mannheim) im Amt des Vorsitzenden der KFBT ab. Dieser war nicht zur Widerwahl angetreten. Seit dem Jahr 2006 war Ulrich Bühler stellvertretender Vorsitzender der KFBT. Als Vorsitzender des Fachbereichstages Informatik ist er seit vielen Jahren Vertreter seines Fachbereichs in der KFBT und blickt auf einen reichen Erfahrungsschatz im Dialog mit unterschiedlichen Akteuren der Bildungspolitik zurück. Bühler folgte 1990 dem Ruf an die Hochschule Fulda, wo er die Professur für angewandte Mathematik antrat. Prof. Bühler lehrt und forscht auf dem Gebiet der Netzwerk- und Datensicherheit. In vom BMBF-geförderten Forschungsprojekten betreut er auch Doktorandinnen und Doktoranden.

Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt Professor Dr.- Ing. Rolf Biesenbach von der Hochschule Bochum. Er hat eine Professur für Regelungstechnik und Robotik inne und ist als Vorsitzender des Fachbereichstags Mechatronik langjähriges Mitglied der KFBT. Wiedergewählt und im Amt des Schatzmeisters bestätigt wurde der Vorsitzende des Fachbereichstags Soziale Arbeit, Professor Dr. Peter Schäfer, Dekan des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein. Ebenfalls zur zweiten Amtsperiode legitimiert wurde Professor Uwe Dittmann, Vorsitzender des Fakultäten- und Fachbereichstags Wirtschaftsingenieurwesen und Prodekan des Bereichs Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Pforzheim.

Gemeinsam arbeiten die Vorstandsmitglieder daran, den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in der Bildungslandschaft eine starke Stimme zu verleihen und sie in allen Fragen der zukunftsorientierten Ausgestaltung der Hochschullandschaft zielführend und für die gesamte Gesellschaft gewinnbringend zu positionieren. Im Zentrum steht dabei der ständige Dialog mit anderen bildungspolitischen Gremien, Verbänden, der Industrie und den Hochschulen. Es gilt Lösungsansätze für zahlreiche aktuelle Fragen zu finden: Wie verändert die Entwicklung der Studierendenzahlen die deutsche Hochschullandschaft? Wie soll man der zunehmenden Diversifizierung der Hochschulzugangsberechtigten begegnen? Wie gestaltet sich die im deutschen Bildungssystem in dieser Form einzigartige Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und zwischen den unterschiedlichen Hochschultypen? Wann erhalten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften flächendeckend das eigenständige Promotionsrecht? Welche Prozesse der Qualitätssicherung von Studiengängen sind im Rahmen von Akkreditierungsverfahren sinnvoll? Der Austausch in der KFBT über Fächergrenzen hinweg vereint vielfältige Perspektiven und bietet Antworten auf diese und andere Fragen, die auf einer breiten Basis stehen.